Stella McCartney – Falabella

Stella McCartneys Vater ist nicht nur ein bekannter Beatle, sondern auch überzeugter Vegetarier. Der Apfel fällt bekanntlich nicht allzu weit vom Stamm. Tochter Stella ist eine bekannte Modedesignerin. Dass die „High Fashion“-Designerin in Sachen „Fair Trade“-Mode ein Wörtchen mitreden möchte, erstaunt angesichts ihrer wichtigsten Einflussnehmer nicht. Die meisten Menschen kennen das Modelabel „Stella McCartney“ als konsequent nachhaltig. Hier finden sich ökologische Produkte wie die Stella McCartney Falabella Handtaschenkollektion. Leder oder Pelz wird für Stella McCartneys Handtaschen grundsätzlich nicht verarbeitet. Sie wählt lieber recycelte Materialien und achtet auf die biologische Abbaubarkeit ihrer Produkte.

Die Stella McCartney Falabella Kollektion

FalabellaStella McCartneys Falabella Taschenkollektion präsentiert sich vielseitig. Fransentaschen im „Tote Bag“-Look setzen Retro-Akzente. Metallic-Modelle in Steppmustern setzen typisch britische Trends auf Handtaschen um. Dabei wirken diese Falabella-Modelle durch die Steppung keineswegs rustikal. Man würde sie daher auch nicht zu einem Barbour-Mantel tragen, sondern eher zu einem Abendkleid oder Kostüm. Ihre Umhängetaschen, Minitaschen, Messenger Bags, Kartenetuis oder eleganten Handtaschen stellt Stella McCartney konsequent aus alternativen Materialien wie „Shaggy Deer“ her. Es geht dabei um ein synthetisch hergestelltes Leder. Dieses Material kann beliebig eingefärbt werden. Daher kommen die Falabella-Taschen aus diesem Material in mehreren Farbstellungen in die Läden. Das Futter einer „Shaggy Deer“-Tasche ist wie alle anderen Falabella-Taschenmodelle von Stella McCartney aus recyceltem Polyester gefertigt.

Shaggy Deer ist McCartney’s hochwertiges, synthetisch hergestelltes Leder“

Ausschließlich gebrauchte Plastikflaschen wurden dazu verarbeitet. Einige Handtaschen aus der Stella McCartney Falabella Kollektion bestehen in Teilen aus „Alter Fur“, einer alternativen Fellart aus Modacryl, die keine Tiertötung verlangt. Ebenso finden sich einige Taschen im Echsenleder-Look, die nicht aus echtem, sondern aus synthetischem Echsenleder gefertigt werden. Hier werden als tierfreundliche Grundmaterialien Polyurethan, Polyester und Baumwolle mit einem Futter aus Nylon eingesetzt.

Alter Fur ist eine alternative Fellart aus Modacryl, die keine Tiertötung verlangt“

Die Gemeinsamkeit, anhand derer man alle Falabella-Modelle eindeutig dieser Kollektion zuordnen kann, sind die typischen metallischen Ketteneinfassungen, die sich nach oben hin zum Tragegriff erweitern. Kettenbeschläge und Trageriemen bestehen aus Ruthenium. Wie Stella McCartney einem Seidengemisch aus Seide und Polyester zu metallischem Glanz verhilft, bleibt ihr Geheimnis. McCartney bedient mit der Stella McCartney Falabella Kollektion die ganze Palette zwischen Mini-Handtasche, Clutch und Rucksack mit derselben Eleganz und Konsequenz.

Falabella Handtaschen von Stella McCartney: gelebter Umweltschutz

Die Preise für Stella McCartneys Falabella-Taschen sind angemessen hoch, da sie im Luxussegment angesiedelt sind. Die transportierte Botschaft lautet: Recyclinggewebe sind nicht minderwertig, sondern verkörpern im Gegenteile einen hohen Wert: den Schutz und Erhalt des Lebens und der lebensnotwendigen Ressourcen. Zugleich stellt McCartney mit dieser Taschenkollektion klar, dass Eleganz nicht vom verwendeten Material abhängt. Man kann heutzutage aus synthetischen Geweben und mithilfe modernster Technologie so gut wie jeden Look herstellen.

„Tierquälerei und Ausbeutung sind nicht mehr nötig.“

McCartney weist immer wieder auf die wahren Kosten unserer Ressourcenverschwendung hin. Ihre Mitgliedschaft in diversen großen Umweltorganisationen belegt, dass McCartney ihr Anliegen ernst nimmt. Sie kümmert sich unter anderem um die Entwicklung von synthetischen Leder-Alternativen. 2013 stellte Stella McCartney beispielsweise eine Herbstkollektion vor, für die erstmals ein neues Nappa-Kunstleder genutzt wurde.

Die Beschichtung der daraus hergestellten Taschen wurde zu über 50 % durch Pflanzenöl getätigt. Damit bewies McCartney, dass man den in der Modebranche verwendeten Erdölprodukten den Kampf ansagen kann. Ihr „Eco Alter Nappa“ belegt, wie weit Stella McCartneys Umwelt-Engagement geht. Das beweist sich auch erneut an der stylischen Stella McCartney Falabella Kollektion. Die britische Modedesignerin ist eine allseits anerkannte Verfechterin alternativer Wege, die sie konsequent im eigenen Unternehmen umsetzt. Nur die Klimabilanz könnte noch etwas verbessert werden. Die engagierte Umwelt- und Tierschützerin bezeichnet ihre Produkte gerne als vegan, was wegen des gelegentlichen Einsatzes von Wolle oder Seide nicht ganz korrekt ist. Die Richtung geht aber dahin, dass auch diese Produkte langfristig durch gleichwertige Alternativen ersetzt werden.

„Stella McCarteny ist eine allseits anerkannte Verfechterin alternativer Wege“

Stella McCartney – der Öko-Stern am Luxushimmel

Stella McCartney gilt als eine der einflussreichsten Modemacherinnen unserer Zeit. Durch nachhaltige Produktion, die Entwicklung eigener Alternativ-Materialien und die Kontrolle der wichtigen in- und ausländischen Zulieferer, die strikt auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu achten haben, befindet sich Stella McCartney auf einem guten Weg. Sie gehört auch mit den Falabella-Taschen zu den wichtigsten Pionieren einer nachhaltigen und umweltbewussten Herstellungsweise.

Bei der nachhaltigen Mode ordnet man das Label „Stella McCartney“ bereits in die zweitoberste Kategorie „B“ ein. Nur ganz wenige Unternehmen schaffen es bisher in die Kategorie „A“. Unter den Luxusmarken setzt Stella McCartney daher ein wichtiges Zeichen, sich mehr um Nachhaltigkeitsfragen zu kümmern. Der ethische Konsument von morgen greift eher zu einer Stella McCartney Falabella Handtasche als zu einer Ledertasche.